Rezept zur Erlangung des Seelenfriedens

Rezept zur Erlangung des Seelenfriedens

Autor Osvaldo Shimoda

Assunto STUM WORLD
Atualizado em 13/10/2004 11:36:39


Uebersetzt: Birgit Caslavsky
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Spuerst du Trauer?

- Danke fuer dein Leben. Wenn du wirklich gluecklich sein willst, bedanke dich fuer alle guten Dinge, welche du in diesem Augenblick besitzt. Wenn du gesund bist, sei dankbar, denn wenn du dankst, werden immer mehr gute Dinge auftreten. Wie du siehst haben wir die Angewohnheit, nur auf das zu achten, was wir nicht besitzen und vergessen dabei, fuer das zu danken, was wir unser eigen nennen. Denke daran: Je mehr du dich beklagst und dich beschwerst und sogar soweit gehst, das was du nicht hast zu verfluchen, umso mehr wird sich dein Leben in ein “Meer der Unzufriedenheit” verwandeln und dich zu einem verbitterten Menschen machen. Folglich, verfluche dein Leben nicht.

Bist du gereizt?
- Eine halbe Stunde Stille. Lasse deine Gereiztheit kommen. Mit geschlossenen Augen beachte deinen Koerper. Fuehle, analysiere und kontrolliere nicht. Wenn du weinen oder schreien moechtest, tue es! Bleibe bei dir, mit deinen Sinnesempfindungen, beachte sie, halte lediglich deine koerperlichen Reaktionen unter Beobachtung.
Gestatte es, dass deine Gefuehle und die Reaktionen deines Koerpers sich kundtun. Schenke deinem Koerper Aufmerksamkeit. Wenn du Uebelkeit verspuerst, lasse es zu, versuche nicht, dich zu kontrollieren, lockere dich. Wenn du nur beobachtest und deinen Gefuehlen und Empfindungen freien Lauf laesst, verwandeln sich diese unangenehmen Empfindungen normalerweise in angenehme Empfindungen.
Wenn du dich dieser Uebung hingibst, ohne deinen Verstand und deinen Koerper kontrollieren zu wollen, wird dich deine Lebensenergie freier durchstroemen.

Zerstoererische Kritik an anderen?
- Betrachte dich. Was du am meisten an anderen auszusetzen hast, ist genau das, was du auch fuer dich selbst nicht in Erwaegung ziehst. Die Menschen sind unser Spiegel. Sie spiegeln die Maengel wieder – die wir nicht wahrnehmen wollen – die wir aber selbst aufweisen. Zum Beispiel wirfst du deinem Mann vor, dass er dir keine Aufmerksamkeit schenkt, nicht zaertich zu dir ist. Hier also eine Frage: Gibst du dir selbst Zaertlichkeit? Bietest du dir selbst einen Schoss? Oder bist du trocken und hart dir selbst gegenueber? Wenn du wirklich aufrichtig dir gegenueber bist, wirst du darueber nachdenken.
Ueberpruefe, wer du bist, wie du dich selbst behandelst. Denke ueber deine Beziehungen zu anderen nach. Wenn du zu den Personen gehoerst, die andere sowie das Leben gerne kontrollieren (weil du unsicher bist), wirst du streng, verlierst die Vitalitaet und infolgedessen verlierst du die Freude am Leben. Leben ist Bewegung, Dynamik, Veraenderungen.
Wie jede unsichere Person, hasst du Ueberraschungen und Unvorhergesehenes. Und dadurch verbringst du dein Leben, ohne es zu leben. Du wirst ein steifer Mensch, kannst dich nicht lockern, du laesst es nicht zu, dass das Leben dich mitreisst. Du willst das Leben dirigieren, kontrollieren und willst, dass alles so laeuft, wie du es wuenschst. Kurz, du willst es “baendigen”. Denke daran: das Leben beugt sich nicht, ordnet sich niemandem unter. Du magst vielleicht nicht bemerkt haben, dass du dich ihm zu beugen hast und es achten musst.
Aber hierzu musst du dich in Demut ueben.

Klinischer Fall:
Schwierigkeiten beim Ausdruecken von Gedanken und Gefuehlen


Patientin kam in meine Praxis, weil sie sich verkrampft, unruhig fuehlte und nervoes wurde, wenn sie ausdruecken sollte, was sie dachte oder fuehlte. Sie konnte ihre Gedanken nicht richtig in Worte fassen, ebenso ihre Kenntnisse bei der Unterhaltung mit Personen, insbesondere, wenn sie an Gruppendynamik teilnahm, um einen Arbeitsplatz zu bekommen. Obgleich sie sich faehig, intelligent fuehlte, war sie behindert, wenn sie sich in Gruppen aeusserte. Die Angst davor, getestet und eingeschaetzt zu werden, war sehr gross.

Bei der Regression berichtete sie mir:
“Ich bin ein Junge, 10 Jahre alt, helle Haut, die Haare kurz und dunkel, bekleidet mit einem Monteuranzug und Stiefeln. Ich sehe einen Menschenauflauf, wie wenn es sich um einen Markt, einen Freimarkt handeln wuerde. Ich fuehle mich an diesem Ort ein wenig verloren. Die Personen rennen, indem sie ihre Leiterwagen mit Gemuese vor sich herschieben. Ich habe den Eindruck, verdummt zu sein”.

- Hast du Familie, Vater und Mutter? Frage ich ihn.
“Ich lebe mit meiner Mutter und meinem aelteren Bruder. Vater habe ich keinen, meine Mutter und mein Bruder arbeiten auf diesem Markt. Sie ist recht gross und hat ziemlich lange Haare.
Ich fuehle mich nicht wohl, weil ich anders bin als die anderen Menschen. Die Kinder zeigen auf mich und lachen dabei. Ich werde von ihnen nicht zum Spielen gerufen und sie kommen nicht einmal in meine Naehe. Ich fuehle mich anders, zurueckgewiesen. Obgleich ich verdummt bin, bin ich mir meiner Schwaeche bewusst”.

- Gehe zurueck bis vor deinem jetzigen Alter, damit du dich erinnerst, wodurch deine geistige Schwaeche entstanden ist, bitte ich.
“Ich wurde bereits verdummt geboren. Meine Mutter hatte nicht bemerkt, dass ich nicht normal war. Im Alter von 2 Jahren konnte ich fast nichts sprechen. Sie merkte, dass irgend etwas nicht stimmte. Ich wuchs heran und spielte immer allein. Die Kinder hatten Angst, in meine Naehe zu kommen. Sie hatten Angst, dass ich zu ihnen gewalttaetig werden koennte. Ich fing an, diskriminiert zu werden, als meine Mutter anfing, auf diesem Markt zu arbeiten. Die Erwachsenen und die Kinder lachten ueber meine naerrische Art zu sprechen und zu gestikulieren. Ich ueberlegte und dachte normal, aber ich konnte die Worte nicht richtig aussprechen. Ich bekam keinen Ton heraus. Es war, wie wenn ein Autofahrer faehig waere zu fahren, aber sein Auto nicht funktionierte. Ich wusste, dass ich eigenartig war, aber ich konnte nicht wie ein normaler Mensch handeln”.- Ich bitte die Patientin, in der Szenerie einige Jahre zu ueberspringen.
“Ich bin jetzt 24 Jahre alt, wohne weiterhin mit meiner Mutter. Mein Bruder ist verschwunden, er hatte dieses armselige Leben satt und ist fortgegangen. Er war darueber empoert, einen verbloedeten Bruder zu haben, der nirgends mithalf. Ich war sehr traurig, weil ich ihn sehr mochte, fast mehr als meine Mutter. Er unterhielt sich mit mir. Ich dachte: ich mache alles falsch, ich habe keine Koordination.
Ich nahm alles mit vollem Bewusstsein auf, verstand was die Leute sprachen, aber ich konnte mich nicht ausdruecken. Die Leute dachten, dass ich nicht verstehen koennte. Ich weinte fast taeglich, weil die Kinder mich ablehnten, sich ueber mich lustig machten und die Erwachsenen mich nicht respektierten.
Die Reaktion der Leute war herabwuerdigend, voller Missachtung und vielmals von absoluter Gleichgueltigkeit.”.

- Gehe weiter voran in dieser Szene, um zu sehen, was weiter mit dir in jenem Leben vorfaellt, bitte ich sie...
“Ich sehe mich jetzt alleine, meine Mutter ist gestorben. Ich geriet in Verzweiflung, als ich sie tot sah. Ich ging schreiend hinaus und niemand verstand, was ich sagte.
Ich gestikulierte viel, konnte aber nicht ausdruecken, dass sie tot war. Ihr Koerper lag lange Zeit ausgestreckt im Haus auf dem Boden. Bis man sie entdeckte.
Ich blieb allein, lebte von Almosen. Die leute gaben mir Brot. Ich wollte nicht mehr in meinem Haus leben. Ich fand Unterkunft in einer Huette. Vom Markt bis zu meiner Wohnstaette musste man ein gutes Ende laufen. Ich wurde zum Bettler. Ich sehe mich jetzt mit Vollbart, schmutzig und zerlumpt.
Ich fuehlte mich durcheinander. Ich konnte nicht verstehen, wie ein geistig zurueckgebliebener Mensch nachdenken und verstehen konnte, was die Leute sagten. Allnaechtlich traeumte ich davon, in einem vergangenen Leben viele Menschen gefoltert zu haben, welche dann im Gefaengnis in geistiger Umnachtung starben. Ich verpruegelte und quaelte sie und mit jedem Tag wurden sie unausgeglichener. Sie wurden in diesem Gefaengnis festgekettet”.

- Frage dein hoeheres Ich, warum du in diesem vergangenen Leben verbloedet gekommen bist...
“Ich musste unter diesen Umstaenden kommen, um am eigenen Leibe die Schmerzen zu verspueren, die ich jenen anderen verursacht hatte. Ich musste verstehen und am eigenen Leibe erleiden, ohne meine Intelligenz ausdruecken zu koennen.
Wegen meiner geistigen Schwaeche konnte ich auch meine Haende nicht bewegen (sie waren verkuemmert und krumm). Ich haette sie nicht so wie in jener Existenz benutzen koennen, um die Menschen zu peitschen und zu verletzen. Diese Erinnerungen, die mich quaelten, kamen mir nur im Traum. Ich musste alleine mit dieser Einschraenkung fertig werden. Es ist sehr traurig! (Die Patientin weint sehr)”.

- Ich bitte sie, bis zu ihrem Tod in jenem Leben zu gehen.
“Ich fuehlte, dass ich das alles durchmachen musste, trotz der Einsamkeit und des Unverstaendnisses. Ich empfand auch, dass ich mich von einer Last befreit hatte”.

- Ich frage die Patientin, ob es ihr moeglich waere, zwischen ihrem jetzigen Leben und der Erinnerung an die vergangene Existenz eine Verbindung herzustellen...
“Jetzt ist mir klar, woher diese Angst kommt aufzufallen, meine Gedanken und Gefuehle auszudruecken. Ich habe Angst, Fehler zu begehen, meine Ideen, Meinung und meine Kenntnisse nicht in angemessener Form auszudruecken. Obgleich ich in diesem vergangenen Leben ein geistig klar denkender Mensch war, konnte ich meine Gedanken und Gefuehle infolge meiner Schwaeche nicht in Worte fassen.
In das jetzige Leben habe ich die gleichen Schwierigkeiten eingebracht. Ich habe Angst, mich nicht ausdruecken zu koennen, und dass die Menschen mich nicht verstehen, mich auslachen und sich ueber mich lustig machen, wie in der vergangenen Existenz. Der Kopf funktioniert, aber das Sprachorgan, der Ausdrucksweise funktioniert nicht richtig. Ich denke in einer Form, aber wenn es darauf ankommt mich auszudruecken, sage ich nicht das, was ich gerne ausdruecken moechte.
Ich habe das gleiche Gefuehl des Scheiterns, wie in jenem vergangenen Leben, wenn ich meine Gedanken aussprechen wollte und es nicht konnte”.

In der nachfolgenden Sitzung sagte mir die Patientin, dass sie jene Sitzung sehr nachdenklich verlassen haette. Sie war ueberrascht, eine verdummte Person gewesen zu sein. Sie teilte mir mit, dass sie sich wesentlich besser fuehlte, als wenn sie sich von einer Buerde auf ihrem Ruecken befreit haette. Sie spuerte, dass sie von irgend etwas befreit war, ohne sich recht erklaeren zu koennen, wovon.

Nachdem sie weitere 6 Regressionssitzungen durchgemacht hatte, teilte die Patientin mit mir ihre Freude, indem sie mir mitteilte, dass sie sich bereits viel freier ausdruecken konnte und sich wesentlich ungezwungener unter Menschen, hauptsaechlich in Gruppen fuehlte.

Zum Schluss der Behandlung schlug ich der Patientin vor, nachdem die Blockade ihrer Gefuehle entfernt worden war, dass sie sich regelmaessiger in Gruppen aufhalten sollte, um ihre Ausdrucksfaehigkeiten zu entwickeln.

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Shimoda
é terapeuta com mais de 40 anos de experiência e 60 mil sessões de regressão já realizadas. Criador da Terapia Regressiva Evolutiva TRE, professor e pesquisador das terapias integrativas e do desenvolvimento espiritual, com atuação dedicada ao estudo da consciência, dos processos terapêuticos profundos e da formação de novos terapeutas. Reconhecido por sua abordagem ética, responsável e acolhedora, Osvaldo Shimoda desenvolveu e estruturou metodologias terapêuticas que auxiliam pessoas em seus processos de autoconhecimento, equilíbrio emocional, expansão da consciência e desenvolvimento espiritual.
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